Woher kommt der Begriff des Ökosystems?

Von Ökosystemen sprechen Biologen und Naturwissenschaftler, wenn sie sich auf ein System beziehen, das aus einem Lebensraum, aller dort befindlicher Lebewesen und den statischen Anlagen bzw. nicht lebenden Objekten beziehen. Die Qualität eines Ökosystems richtet sich demnach nach dem Grad des Miteinanders und Füreinanders aus, des Zugangs zu Ressourcen und Anlagen sowie einer sinnvollen Nutzung und Auslastung des vorhandenen Lebensraumes.

Die Nachhaltigkeitsziele, wie von den Vereinten Nationen definiert und postuliert unter dem Label SDG (Sustainability Development Goals) weisen auf die holistische, ganzheitliche Sichtweise hin - nicht nur in dem SDG 11 (Sustainable Cities and Human Settlements), sondern auch in den weiteren 16 SDGs.

Betriebswirtschaftlich geprägte Ökosysteme

Erfolgreiche Städte, Häfen und Flughäfen, selbst Mega Events oder Bauvorhaben folgen ähnlichen Mechanismen. Erwartungen an ein funktionierendes Gesamtgefüge liegen allen betriebswirtschaftlich geprägten Ökosystemen zu Grunde.

Halten Sie Ausschau nach neuen Märkten!

Marktteilnehmer mehr denn je tun sich zusammen - sei es in Kollaborationsprojekten, der Suche nach den neuesten technologischen Innovationen oder um sich Risiken zu teilen. Sei es um die Chancen auf Wachstum durch genossenschaftliches Zusammen-Arbeiten zu erhöhen.

Schauen wir uns die vielfältigen Motive zur Gründung, Betrieb und Erhalt von Ökosystemen genauer an. Nehmen wir eine Stadt oder ein gemeinsames Grossevent. Ebenso vielfältig wie die Anzahl und Charakteristik der einzubindenden Industrien und Geschäftspartner sind die Interessenslagen. So lassen sich mit einer Bündelung der Kräfte in einem Ökosystem weitere Vorteile erzielen:

  • Soziale Bindung zum Erhalten der Gemeinschaft

  • Wertebezogene Bindung d.h. Werterhalt und Schutz der Wertegemeinschaft und seiner Teilnehmer

  • Kommerzielle Bindung d.h. Nachgang einer Wirtschaftstätigkeit in Verbindung mit Produkten oder Dienstleistungen

  • Zweckgebunde Gründung und zeitliche befristete Zusammenarbeit

  • Ereignisbezogene Bindung und Handlungsdruck resultierend aus einem Vorfall oder Ereignis

Woher wissen Sie, dass Sie richtig liegen?

Unser Workshop Ansatz, die Ecosystems Assessments

Digitale Transformation erfolgt in einer vernetzten Welt. Um sich als Person und Organisationen dennoch zu behaupten, braucht es vernetztes Denken. Denn alleine die Vorstellung, dass Personen, Organisationen und Dinge plötzlich miteinander vernetzbar sind, erscheint vielen von uns immer noch abwegig. Noch weiter weg scheint die Vorstellung, dass uns Roboter und Chatbot Systeme uns zukünftig Entscheidungsoptionen vorbereiten.

Daher braucht es den Blick weit über den Tellerrand und die standardisierten Geschäftsprozesse hinweg: eine isolierte, gar Industrie bezogene Betrachtung führt nicht nur zu einer eingeschränkten Erforschung wettbewerbsfähiger und zukunftsfähiger Dienstleistungen und Angebote aus Sicht der eigenen Organisation. Isolierte Vorgehensweisen verhindern die Wettbewerbsfähigkeit und schränken die Optionen für neue Märkte, Produkte und Dienstleistungen ein! Öffnen sich dagegen Organisationen und lassen ein weites Spektrum an neuen Partnerschaften zu, lassen sich Netzwerkeffekte leichter realisieren. Dazu gehören auch innovative Vertriebskonzepte.

Unsere Ecosystem Assessment Workshops haben sich bewährt und zeigen, wie sich der o.a. Blick über den Tellerrand und bisherige marktbezogene oder industriebezogene Einschränkungen ummünzen lassen in Chancen.

In der Regel genügen für die erste Phase 2 Workshoptage. Rechnen Sie ausserdem mit zusätzlichem Aufwand für die Vorbereitung und das Briefing sowie die umfangreiche Dokumentation und das De-Briefing.